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Exfoliation in der Kosmetik: mechanisch und chemisch – wie sie sich unterscheiden und worauf Sie achten sollten

Wasser auf der Haut
In diesem Artikel
  1. Warum die Haut mit der Erneuerung nicht hinterherkommt
  2. Was Exfoliation ist und welche zwei Formen es gibt
  3. Mechanisches Peeling: ein sofortiges Ergebnis, das Sie unter den Fingern spüren
  4. Chemisches Peeling: Säuren, die für Sie arbeiten
  5. Die richtige Wahl: Ihre Haut entscheidet, nicht der Trend
  6. Formulierungsecke: worauf ein sicheres Peeling beruht
  7. Was Sie Ihrer Haut nach der Exfoliation gönnen sollten
  8. Wann Sie lieber auf ein Peeling verzichten sollten
  9. Rezepte zum Ausprobieren
  10. Häufig gestellte Fragen
  11. Ein kleiner Schritt, den Ihre Haut zu schätzen weiß

Sie duschen, reinigen Ihr Gesicht, spenden Feuchtigkeit. Und trotzdem wirkt die Haut müde, fühlt sich rau an, und die Creme scheint auf ihr zu schweben, statt einzuziehen. Woran liegt das?

Oft nicht an dem, was Sie der Haut geben, sondern an dem, was nicht von ihr abgeht. An der Oberfläche sammeln sich abgestorbene Hautzellen, die der Körper von Natur aus abstößt – nur kommt er nicht immer hinterher. Die Schicht aus abgestorbenen Zellen kann die Haut dann matter und rauer wirken lassen und auch beeinflussen, wie sich Kosmetik auf ihr verteilt und einzieht.

Genau hier kommt die Exfoliation ins Spiel. In diesem Artikel nehmen wir beide Wege unter die Lupe, den mechanischen wie den chemischen, erklären, wie jeder von ihnen funktioniert, und vor allem, worauf Sie achten sollten, damit Sie Ihrer Haut helfen und nicht schaden.

Warum die Haut mit der Erneuerung nicht hinterherkommt

Die Haut erneuert sich ständig. Neue Zellen entstehen in den tieferen Hautschichten, wandern allmählich an die Oberfläche, und die obersten lösen sich schließlich von selbst und schuppen ab. Dieser Vorgang heißt natürliche Desquamation [4], und gesunder Haut muss man dabei unter normalen Umständen nicht nachhelfen.

Mit zunehmendem Alter, bei trockener Haut oder durch Umwelteinflüsse läuft die natürliche Abschuppung jedoch nicht immer so reibungslos. Abgestorbene Zellen bleiben dann länger an der Oberfläche, und das Ergebnis kennen Sie: Die Haut wirkt rauer und matter, und ihre Textur ist weniger ebenmäßig.

Was Exfoliation ist und welche zwei Formen es gibt

Exfoliation ist das gezielte Entfernen abgestorbener Zellen von der Hautoberfläche. Im Grunde unterstützen wir damit einen Vorgang, der in der Haut ohnehin von selbst abläuft.

In der Kosmetik gibt es dafür zwei grundlegend verschiedene Wege:

  • Mechanische Exfoliation funktioniert physikalisch. Feine Partikel im Peeling lösen beim Einmassieren durch Reibung abgestorbene Zellen von der Oberfläche.
  • Chemische Exfoliation funktioniert ohne Reibung. Wirkstoffe, meist Säuren, lockern die Verbindungen zwischen den abgestorbenen Zellen, die sich dann von selbst lösen.

Keine der beiden ist „die bessere“. Jede hat ihre eigene Logik, ihre Stärken und ihre Risiken. Sehen wir sie uns genauer an.

Mechanisches Peeling: ein sofortiges Ergebnis, das Sie unter den Fingern spüren

Das mechanische Peeling ist die älteste und intuitivste Form der Exfoliation. Einer Basis – etwa Öl, Gel, Butter oder Seifenbasis – werden abrasive Partikel zugesetzt. Beim Einmassieren lösen diese Partikel durch Reibung abgestorbene Zellen von der Hautoberfläche. Das Ergebnis ist sofort spürbar: Nach dem Abspülen fühlt sich die Haut glatter an.

In der selbstgemachten wie in der handwerklichen Kosmetik werden verschiedene natürliche Abrasivstoffe verwendet, von sehr feinen Pulvern bis hin zu gröberen Körnern für den Körper. Für das Gesicht eignet sich gemahlenes Hagebuttenpulver in BIO-Qualität, ein sanftes Peelingmittel aus zerkleinerten Hagebuttensamen, das auch empfindlichere Haut verträgt. Gemahlenes Bimssteinpulver eignet sich zum Beispiel für Peelingseifen und Körperprodukte, wobei die Intensität des Peelings vor allem von der Partikelgröße abhängt. Für den Körper haben sich auch Salzpeelings bewährt, ob aus grobkörnigem Meersalz, Salz aus dem Toten Meer oder fein gemahlenem Himalayasalz – die Körnung wählen Sie danach, wie viel Intensität Ihre Haut verträgt. Dabei gilt eine einfache Regel: Je zarter und empfindlicher die Hautpartie, desto feiner und kleiner die Partikel.

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Bimssteinpulver

Und worauf sollten Sie achten? Das größte Risiko beim mechanischen Peeling sind scharfkantige, unregelmäßige Partikel und zu viel Druck beim Massieren. Zu grobe oder scharfe Partikel in Kombination mit starkem Druck können die Haut reizen und ihre Schutzbarriere unnötig schädigen. Deshalb wählt man für Peelings für empfindlichere Partien gemahlene, abgerundete oder feinkörnige Materialien und massiert mit leichten kreisenden Bewegungen ohne Druck ein. Ein Peeling ist kein Schleifpapier – arbeiten sollen die Partikel, nicht die Kraft Ihrer Hand.

Chemisches Peeling: Säuren, die für Sie arbeiten

Die chemische Exfoliation kommt ohne Reibung aus und kann bei richtig eingestellter Konzentration und richtigem pH-Wert sehr sanft sein. Das heißt aber nicht, dass sie automatisch schonender als ein mechanisches Peeling ist – bei Säuren kommt es nicht nur darauf an, welche Sie verwenden, sondern auch darauf, wie viel davon im Produkt enthalten ist und bei welchem pH-Wert sie wirkt. Die Wirkstoffe helfen, den „Kitt“ zu lösen, der die abgestorbenen Zellen zusammenhält, sodass sie sich leichter von der Oberfläche ablösen.

Fruchtsäuren

Die bekannteste Gruppe sind die AHA-Säuren (Alpha-Hydroxysäuren), die wasserlöslich sind und an der Hautoberfläche wirken. Glykolsäure gehört zu den kleinsten AHA-Säuren und zugleich zu den intensiveren, deshalb müssen Sie bei ihr Konzentration und End-pH-Wert des Produkts umso sorgfältiger im Blick behalten. Eine sanftere Alternative ist Milchsäure, deren Salz, das Laktat, ein natürlicher Bestandteil des Feuchthaltefaktors der Haut ist. Milchsäure wird daher oft dort eingesetzt, wo Exfoliation mit einem sanfteren Ansatz für trockene oder empfindlichere Haut verbunden werden soll.

Ein fertiger Komplex aus mehreren AHA-Säuren kann das Formulieren deutlich vereinfachen: Statt einzelner Säuren geben Sie einen einzigen Rohstoff in der vom Hersteller empfohlenen Dosierung in die Rezeptur. Auch hier müssen Sie aber am Ende den pH-Wert des fertigen Produkts prüfen und richtig einstellen.

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Auftragen einer Gesichtsmaske

Die zweite Gruppe sind die BHA-Säuren (Beta-Hydroxysäuren), deren typischer Vertreter die Salicylsäure ist. Anders als AHA ist Salicylsäure fettlöslich und eignet sich deshalb gut für fettigere Haut und Haut, die zu verstopften Poren neigt.

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Neben AHA und BHA gibt es auch die enzymatische Exfoliation, bei der proteolytische Enzyme helfen, abgestorbene Zellen zu lösen, zum Beispiel Papain aus der Papaya oder Bromelain aus der Ananas. Sie spalten Proteinstrukturen, die am Zusammenhalt der Zellen in der obersten Hautschicht beteiligt sind, und unterstützen so deren Abschuppung. [3]

Eine weitere Gruppe sind die PHA – Polyhydroxysäuren. Chemisch sind sie mit den AHA verwandt und fördern wie diese die natürliche Abschuppung abgestorbener Zellen von der Hautoberfläche [1]. Sie haben jedoch größere Moleküle, dringen daher langsamer in die Haut ein und wirken in der Regel milder. Von den PHA wird in der Kosmetik vor allem Gluconolacton verwendet, dessen Hydroxylgruppen Wasser binden, sodass es neben der Exfoliation auch zur Hydratation der Haut beiträgt. In wässriger Umgebung wandelt es sich allmählich in Gluconsäure um, daher kann sich nach seiner Zugabe auch der pH-Wert der Formulierung verändern.

Die richtige Wahl: Ihre Haut entscheidet, nicht der Trend

Wenn Sie zwischen dem mechanischen und dem chemischen Weg schwanken, gehen Sie von Ihrer eigenen Haut aus, nicht davon, was gerade angesagt ist.

  • Robuste, normale Körperhaut

    Ein mechanisches Peeling mit Salz oder einem geeigneten Abrasivstoff ist schnell und einfach.

  • Empfindlichere Gesichtshaut

    Seltener und sanfter; geeignet können schonend formulierte PHA, Milchsäure oder ein sehr mildes Peelingprodukt sein – je nachdem, was die Haut verträgt.

  • Fettigere Haut mit Neigung zu verstopften Poren

    BHA, vor allem Salicylsäure.

  • Fahle Haut und unebene Textur

    AHA-Säuren helfen, die Oberfläche gleichmäßig zu exfolieren.

Auftragen eines Peelings

Mechanische und chemische Exfoliation lassen sich auch kombinieren, aber mit Maß. Wenn Sie mit der Exfoliation gerade erst beginnen, wechseln Sie lieber nicht zu häufig zwischen beiden und schichten Sie nicht mehrere intensive Peelings übereinander. Rötungen, Brennen, Spannungsgefühl oder Schuppung sind ein Signal, dass die Haut eine Pause braucht.

Formulierungsecke: worauf ein sicheres Peeling beruht

Wenn Sie Peelings selbst herstellen, lohnt es sich, einige Grundsätze zu kennen, die über das Ergebnis entscheiden.

Beim mechanischen Peeling sind vor allem Größe und Form der Partikel entscheidend. Feine Abrasivstoffe gehören auf empfindlichere Partien, gröbere Körnung eher auf Körper, Füße oder Ellbogen. Wie sie eingearbeitet werden, hängt dann vom jeweiligen Abrasivstoff und von der Basis ab, in die Sie ihn geben.

Salz- und Zuckerpeelings auf rein öliger Basis enthalten kein Wasser, was ihre Konservierung vereinfacht. Achten Sie jedoch auf die Art der Anwendung: Wenn Sie regelmäßig mit nassen Fingern in den Tiegel greifen oder Duschwasser hineingelangt, ändern sich die Bedingungen. Auch bei einem wasserfreien Produkt sollten Sie daher bedenken, wie es tatsächlich verwendet wird.

Beim chemischen Peeling entscheidet nicht nur die Säuremenge, sondern auch der pH-Wert der fertigen Formulierung. Je saurer das Milieu, desto größer der Anteil der Säure, der in der Form vorliegt, in der sie exfolieren kann – zugleich steigt aber auch das Risiko von Reizungen. Deshalb sagt die Angabe „5 % AHA“ allein noch nicht, wie intensiv das Produkt sein wird. [2] Zwei Formulierungen mit gleicher Säuremenge, aber unterschiedlichem pH-Wert können sich auf der Haut sehr unterschiedlich verhalten.

Beim Einstellen von Konzentration und pH-Wert ist auch zu berücksichtigen, wie lange das Produkt auf der Haut verbleibt und ob es abgespült wird. Richten Sie sich daher immer nach der empfohlenen Dosierung und dem pH-Wert des jeweiligen Rohstoffs, nicht nach einem allgemeinen Rezept für alle Säuren.

Bei Salicylsäure ist außerdem zu bedenken, dass ihre Verwendung und die Höchstkonzentrationen in Kosmetik je nach Produkttyp durch die europäische Gesetzgebung geregelt sind.

Und eine Regel über allen anderen: Testen Sie jedes neue Peeling, vor allem ein Säurepeeling, zuerst an einer kleinen Hautstelle. Bei regelmäßiger Anwendung von AHA-Säuren denken Sie zudem an den Sonnenschutz. AHA können während der Anwendung die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung erhöhen. [5]

Was Sie Ihrer Haut nach der Exfoliation gönnen sollten

Mit der Exfoliation ist das Ritual nicht zu Ende. Nachdem ein Teil der oberflächlichen Zellen entfernt wurde, braucht die Haut keine weitere Portion intensiver Wirkstoffe, sondern eher Feuchtigkeit und sanfte Pflege, die ihre natürliche Schutzbarriere unterstützt.

Für beruhigende Masken und Bäder nach dem Peeling eignet sich zum Beispiel Haferseide, kolloidales Hafermehl, das für seine hautbesänftigende Wirkung bekannt ist. Danach können ein feuchtigkeitsspendendes Serum, eine Creme oder ein leichtes Pflanzenöl folgen – je nachdem, was Ihrer Haut guttut.

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Wann Sie lieber auf ein Peeling verzichten sollten

Exfoliation ist nur dann sinnvoll, wenn die Haut sie gut verträgt. Ist sie gerötet, gereizt, sonnenverbrannt, verletzt oder schält sie sich stark, muten Sie ihr kein Peeling zu. Geben Sie ihr zuerst Zeit, sich zu erholen.

Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie bereits andere intensive Wirkstoffe verwenden oder sich in dermatologischer Behandlung befinden. Mehr Exfoliation bedeutet nämlich nicht schnellere Ergebnisse – sehr leicht kommen Sie an den Punkt, an dem Sie statt glatterer Haut Brennen, Rötungen und eine gestörte Hautbarriere bekommen.

Rezepte zum Ausprobieren

Die Theorie überprüfen Sie am besten in der Werkstatt. Für den Körper eignen sich Peelingwürfel oder ein schäumendes Duschpeeling, bei dem sich die Reinigung mit einem sanften mechanischen Peeling verbindet. Wenn Sie einfach anfangen möchten, gelingt Ihnen ein Zuckerpeeling mit Aktivkohle in wenigen Minuten, und ein Gel-Körperpeeling zeigt schön, wie sich Partikel in einer Gelbasis verhalten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen mechanischer und chemischer Exfoliation?

Die mechanische Exfoliation entfernt abgestorbene Zellen durch die Reibung abrasiver Partikel, die chemische löst sie mithilfe von Wirkstoffen, die die Verbindungen zwischen den Zellen lockern. Die mechanische wirkt sofort und nur an der Oberfläche, die chemische arbeitet allmählich und gleichmäßiger. Die Wahl hängt vom Hauttyp, von der Empfindlichkeit der Haut und davon ab, ob es um den Körper oder das Gesicht geht.

Ist ein chemisches Peeling aggressiver als ein mechanisches?

Nicht unbedingt. Die chemische Exfoliation belastet die Haut nicht durch Reibung, das allein macht sie aber noch nicht zur sanfteren Wahl. Wie aggressiv ein chemisches Peeling ist, hängt von Art der Säure, ihrer Konzentration und dem pH-Wert der Formulierung ab. Richten Sie sich daher immer nach den Empfehlungen zum jeweiligen Rohstoff und beginnen Sie vorsichtig.

Wie oft sollte ich meine Haut exfolieren?

Für die meisten Hauttypen genügt zu Beginn eine Exfoliation pro Woche. Beobachten Sie, wie die Haut reagiert; robustere Körperhaut verträgt mehr, empfindliche Gesichtshaut weniger. Treten Rötungen, Spannungsgefühl oder Brennen auf, reduzieren Sie die Häufigkeit und geben Sie der Haut Zeit zur Regeneration. Tägliche Exfoliation ist kein Ziel – eine gesunde Hornschicht ist auch eine Schutzbarriere.

Kann ich mechanisches und chemisches Peeling kombinieren?

Ja, aber mit Maß. Beide Methoden wirken auf dieselbe Oberflächenschicht. Wenn Sie sie also zu häufig übereinanderschichten oder abwechseln, exfolieren Sie die Haut leicht zu stark. Sinnvoll ist es, zwischen den Anwendungen Abstand zu lassen und die Reaktion der Haut zu beobachten. Rötungen, Brennen, Spannungsgefühl oder Schuppung sind ein Signal, dass sie eine Pause braucht.

Warum sollte ich meine Haut nach Säuren vor der Sonne schützen?

Bei regelmäßiger Anwendung von AHA-Säuren gehört Sonnenschutz zur Grundausstattung: AHA können während der Anwendung die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung erhöhen. Die chemische Exfoliation passt deshalb besser in die Abendroutine.

Eignet sich Exfoliation auch für empfindliche Haut?

Ja, sie braucht nur sanftere Werkzeuge. Empfindlicher Haut bekommen Milchsäure in niedrigeren Konzentrationen oder PHA-Säuren gut, von den mechanischen Möglichkeiten nur sehr feine Partikel ohne Druck. Entscheidend sind eine geringe Häufigkeit, ein Test an einer kleinen Hautstelle sowie konsequente Beruhigung und Feuchtigkeitspflege nach jeder Anwendung.

Ein kleiner Schritt, den Ihre Haut zu schätzen weiß

Exfoliation ist weder ein Pflichtschritt jeder Routine noch ein Wettbewerb um möglichst glatte Haut. Sie ist eine Möglichkeit, die natürliche Abschuppung der Haut zu unterstützen, wenn sie es braucht. Ob Sie zu einem mechanischen Peeling, zu AHA, BHA oder zu den sanfteren PHA-Säuren greifen, es gilt dieselbe Regel: Beginnen Sie behutsam und beobachten Sie, wie die Haut reagiert.

Ziel ist es nämlich nicht, möglichst viel von der Oberfläche abzutragen. Die Hornschicht ist Teil der natürlichen Schutzbarriere der Haut, und gesunde Haut braucht sie. Ein gutes Peeling erkennen Sie daher nicht nur am glatteren Hautgefühl nach der Anwendung, sondern auch daran, dass die Haut ruhig bleibt – ohne Brennen, Rötungen und unangenehmes Spannungsgefühl.

Quellen:

  1. Green, B. A., Yu, R. J., Van Scott, E. J.: Clinical and cosmeceutical uses of hydroxyacids. Clinics in Dermatology, 2009, 27(5), S. 495–501.
  2. Cosmetic Ingredient Review: Final Report on the Safety Assessment of Glycolic Acid and Lactic Acid, their Salts and Esters. International Journal of Toxicology, 1998, 17(Suppl. 1).
  3. Trevisol, T. C., Henriques, R. O., Souza, A. J. A., Furigo Jr., A.: An overview of the use of proteolytic enzymes as exfoliating agents. Journal of Cosmetic Dermatology, 2022, 21(8), S. 3300–3307.
  4. Rawlings, A. V., Harding, C. R.: Moisturization and skin barrier function. Dermatologic Therapy, 2004, 17(Suppl. 1), S. 43–48.
  5. U.S. Food and Drug Administration: Alpha Hydroxy Acids – Informationen zur erhöhten Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung während der Anwendung von AHA.
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