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ÄTHERISCHE ÖLE

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Ätherische Öle – reine pflanzliche Essenzen

In dieser Kategorie finden Sie 358 Gebinde ätherischer Öle, vom 5-ml-Muster bis zum Liter, bei ausgewählten Ölen (Lemongras, Echter Lavendel, Mandarine) auch 5 l. Das Sortiment reicht von Zitrusfrüchten (Zitrone, Bergamotte, Blutorange, Mandarine) über Kräuter (Echter Lavendel, auch in BIO-Qualität, Pfefferminze, Rosmarin), Nadelhölzer und Hölzer (Tanne, Atlaszeder, Ho Wood) und Gewürze (schwarzer Pfeffer, Gewürznelke, Sternanis) bis zu Harzen wie Weihrauch, Myrrhe, Elemi oder Benzoe.

Wie ätherische Öle entstehen und worin sie sich von Duftölen unterscheiden

Ätherische Öle (auch etherische Öle oder Essenzen genannt) werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen: Der Wasserdampf trägt die flüchtigen Stoffe aus dem Pflanzenmaterial, im Kühler kondensieren sie, und im Auffanggefäß trennen sich zwei Schichten – die meisten Essenzen schwimmen auf dem Hydrolat, einige (etwa Gewürznelke) sind schwerer und sinken zu Boden. Zitrusessenzen werden durch Kaltpressung der Schale gewonnen. Nicht jede Pflanze bildet Essenzen in einer Menge, die eine Destillation lohnt; wenn Sie den Duft von Früchten, Speisen oder einer Blüte suchen, die sich nicht destillieren lässt, greifen Sie zu Duftölen. Ein ätherisches Öl ist demgegenüber immer ein reiner Pflanzenauszug.

Dosierung in der Kosmetik

Ausspülprodukte vertragen einen höheren Anteil als Produkte, die auf der Haut bleiben: Shampoos, Duschgele und Badekosmetik 1 – 4 %, Massageöle 1,5 – 3 %, Körperlotionen max. 1,5 %, Gesichtskosmetik 0,1 – 1,5 %. Empfindlichere Haut verträgt die oberen Grenzwerte womöglich nicht, und bei einer Allergie gegen die Ausgangspflanze wählen Sie besser ein anderes Öl. Dosiert wird durch Wiegen, nicht nach Tropfen – jedes Öl hat eine andere Dichte und damit ein anderes Tropfengewicht, und nur das Abwiegen in Gramm liefert wiederholbare Ergebnisse.

Ätherische Öle in der Rezeptur

Bei der Kaltverarbeitung geben Sie ätherische Öle in die Ölphase und rühren gut unter; bei der Warmverarbeitung erst in der Abkühlphase, sonst verflüchtigen sie sich übermäßig oder nehmen Schaden. Produkte mit überwiegendem Wasseranteil (Gesichtswässer, eigene Parfums) brauchen einen Solubilisator, zum Beispiel Symbio Solv Clear Plus – die Menge aus dem empfohlenen Bereich stimmen Sie durch Testen bis zur klaren Emulsion ab. Das gilt auch für Badesalze und Badebomben – eine Essenz löst sich nicht in Wasser, binden Sie sie deshalb immer an einen Solubilisator oder an eine Öl- oder Tensidkomponente. Die Haltbarkeit ölhaltiger Rezepturen verlängert Vitamin E: Es verlangsamt die Oxidation, ist aber kein Konservierungsmittel.

Sicherheit und Lagerung

Ätherische Öle sind konzentrierte Stoffe und gehören nur verdünnt auf die Haut – in einem Trägeröl (Mandel, Aprikose), in einer Creme oder anderer Kosmetik; unverdünnt kann das Öl Reizungen bis hin zu einer allergischen Reaktion auslösen. Kaltgepresste Zitrusessenzen (Bergamotte, Zitrone, Limette) sind zudem phototoxisch – halten Sie in Leave-on-Kosmetik für sonnenexponierte Haut den IFRA-Grenzwert ein oder wählen Sie eine furocumarinfreie Variante, etwa Bergamot FCF aus dem Sortiment. Trägeröle finden Sie unter den Grundrohstoffen. Lagern Sie die Öle dicht verschlossen in Flaschen aus dunklem Glas, kühl und vor Licht geschützt; Kunststoff und ungeschütztes Metall eignen sich nicht, da sie mit dem Öl reagieren können. Ein Öl, das durch Oxidation vergilbt ist und seinen Duft verloren hat, verwenden Sie besser nicht mehr.

Welches Gebinde passt

Zu jedem Öl stellen wir das Sicherheitsdatenblatt (SDS/MSDS), das Analysenzertifikat (COA) und die IFRA-Erklärung bereit. Wenn Sie bei Auswahl oder Dosierung unsicher sind, schreiben Sie uns an [email protected].

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Unterkategorien im Überblick

4 Unterkategorien · 358 Produkte

Häufige Fragen

Wie viel ätherisches Öl kommt in eine Creme oder ein Shampoo?

Richten Sie sich nach der Produktart: Gesichtskosmetik 0,1 – 1,5 %, Körperlotionen max. 1,5 %, Massageöle 1,5 – 3 %, Shampoos, Duschgele und Badekosmetik 1 – 4 %. Ausspülprodukte vertragen mehr, weil sie nicht lange auf der Haut bleiben; bei empfindlicher Haut bleiben Sie an der unteren Grenze.

Worin unterscheiden sich ätherisches Öl und Duftöl?

Ein ätherisches Öl ist ein reiner Pflanzenauszug – gewonnen durch Wasserdampfdestillation, bei Zitrusfrüchten durch Kaltpressung der Schale. Ein Duftöl ist eine Duftkomposition aus natürlichen und synthetischen Stoffen – es ist meist günstiger und bildet auch Düfte ab, die sich aus Pflanzen nicht gewinnen lassen, etwa Früchte oder Speisen.

Darf ich ätherisches Öl direkt auf die Haut auftragen?

Nein. Ätherische Öle sind konzentrierte Auszüge und kommen nur verdünnt auf die Haut – in einem Trägeröl (zum Beispiel Mandel- oder Aprikosenöl), in einer Creme oder anderer Kosmetik. Unverdünnt kann das Öl Reizungen und bei empfindlicheren Menschen auch eine allergische Reaktion auslösen.

Warum sollte man ätherische Öle wiegen statt Tropfen zu zählen?

Jedes Öl hat eine andere Dichte, ein Tropfen wiegt also je nach Öl unterschiedlich viel, und die gleiche Tropfenzahl ergibt nicht die gleiche Menge. Nur das Abwiegen der benötigten Gramm auf der Waage führt bei wiederholter Herstellung zu gleichbleibenden Produkteigenschaften.

Wie lagert man ätherische Öle und woran erkennt man ein verdorbenes Öl?

Lagern Sie sie dicht verschlossen in Flaschen aus dunklem Glas, kühl und vor Licht geschützt; Behälter aus Kunststoff oder ungeschütztem Metall eignen sich nicht. Verdorbene Öle erkennen Sie am Vergilben durch Oxidation und am Verlust der ursprünglichen Farbe und des Duftes – ein solches Öl verwenden Sie besser nicht mehr.