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Olivem 1000 ist ein nichtionischer, selbstemulgierender Emulgator vom Typ Öl-in-Wasser (O/W), der aus Fettsäuren des Olivenöls und Sorbitol gewonnen wird. In ko... ganze Beschreibung
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Ja, in einfachen Emulsionen kann er allein funktionieren. Bei anspruchsvolleren Rezepturen, höherem Anteil an Ölen, sehr flüssigen Emollients oder Wirkstoffen, die die Stabilität beeinflussen, ist es jedoch sinnvoll, einen Koemulgator, einen Fettalkohol oder ein Verdickungsmittel der Wasserphase hinzuzufügen.
Bei Emulgatoren, die lamellare Strukturen bilden, entwickelt sich die innere Anordnung der Rezeptur auch nach dem Abkühlen weiter. Daher kann die frisch hergestellte Emulsion dünnflüssiger sein und erreicht ihre volle Viskosität erst nach dem Abstehen.
Ja, er gehört zu den beliebten Emulgatoren für die häusliche und kleinere handwerkliche Herstellung. Er erfordert jedoch die richtige Erwärmung, ausreichende Homogenisierung und pH-Kontrolle, daher ist es sinnvoll, mit einer einfacheren Rezeptur mit angemessenem Anteil der Ölphase zu beginnen.
Die häufigste Ursache ist ein zu hoher Anteil der Ölphase, unzureichende Homogenisierung, zu schwache Verdickung der Wasserphase, eine ungeeignete Kombination von Emollients oder die Zugabe empfindlicher Komponenten in einer ungeeigneten Prozessphase. Abhilfe schaffen kann die Anpassung des Emulgatorverhältnisses, die Ergänzung eines Koemulgators oder eines stabilisierenden Gums.
Ja, bei niedriger Dosierung, geringerer Ölphase und geeigneter Verdickung der Wasserphase lässt sich eine leichte Emulsionstextur herstellen, die für ein Gesichtsserum geeignet ist. Das Ergebnis wird eher creme-emulsionsartig sein als ein völlig klares Gel.
Er kann auch in Rezepturen mit Säuren verwendet werden, sofern ein geeignetes pH eingehalten und die Rezeptur korrekt stabilisiert wird. Saure Lösungen sollten erst nach der Emulgierung zugesetzt und anschließend pH sowie Stabilität erneut überprüft werden.
Ja, er kann in cremigen Reinigungsmilchen, Haarmasken oder konditionierenden Emulsionen eingesetzt werden. Bei Rinse-off-Produkten ist es wichtig, die Kompatibilität mit Tensiden, kationischen Komponenten und das Haut- bzw. Haargefühl nach dem Abspülen zu beobachten.