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Die pflegenden Wirkungen von Hopfen werden seit langer Zeit vor allem in der Haarkosmetik geschätzt. Wir haben für Sie eine Anleitung für einen stärkenden Haarconditioner mit Hopfen-CO2-Extrakt vorbereitet. Stellen Sie einen nährenden Conditioner her, der das Haar pflegt und dank des Gehalts an BTMS hilft, Frizz zu reduzieren.
Für die Herstellung des Hopfen-Conditioners wurde ein kationisches Tensid verwendet, das sich dank dieser Ladung hervorragend für Haarkosmetik eignet. Es handelt sich um BTMS und dieser Stoff pflegt nicht nur das Haar, sondern verdickt auch das Produkt, sodass Sie den Conditioner in einer Konsistenz herstellen können, die derjenigen ähnelt, an die Sie von kommerziell erhältlichen Produkten gewöhnt sind.
Erleichtern Sie sich die Herstellung des Hopfen-Conditioners mit unseren Tipps und Tricks!Beim Erhitzen ist es wichtig, dass sich Phase B vollständig auflöst, sonst werden sich im Endprodukt Klümpchen unaufgelöster Rohstoffe befinden. Überprüfen Sie gleichzeitig vor dem Zusammenführen von Phase A und B, dass sie nahezu die gleiche Temperatur um 70 °C haben, da es sonst passieren kann, dass sich die Rohstoffe nicht gut verbinden und sich die einzelnen Phasen trennen.Vergessen Sie nicht, die Gefäße abzudecken – so vermeiden Sie Wasserverluste aus Phase A oder ein vorzeitiges Eindringen von Wasser in Phase B. Wenn Sie besonders sorgfältig sein möchten, können Sie Phase A vor dem Erhitzen einwiegen, diese Zahl notieren und anschließend nach dem Erhitzen das fehlende verdampfte Wasser ergänzen. Rechnen Sie jedoch damit, dass viele Waagen es nicht mögen, wenn Sie heiße Gegenstände direkt auf sie stellen, legen Sie deshalb beim Wiegen nach dem Erhitzen einen Teller oder eine andere Unterlage unter das Gefäß. Erhitzen Sie in diesem Fall außerdem Phase A um ca. 5 °C mehr als Phase B, damit die Temperatur der Phase A nicht zu stark absinkt, während Sie wiegen und das verdampfte Wasser ergänzen. Beginnen Sie mit dem Mixen noch im Gefäß, das sich noch im Wasserbad befindet, um zu verhindern, dass BTMS erstarrt, bevor es gründlich mit den übrigen Rohstoffen vermischt ist. Da das Endprodukt eine festere Konsistenz als eine normale Creme oder Körperlotion hat, verwenden Sie zum Rühren keinen Milchaufschäumer. Herkömmliche batteriebetriebene Milchaufschäumer haben nicht genügend Leistung, um festere Mischungen wie unseren Hopfen-Conditioner zu verbinden. Setzen Sie auf einen klassischen Stabmixer, ein normaler Mixaufsatz ist dafür ausreichend.Für die Aufbewahrung sind Flaschen mit Pumpe geeignet, damit sich das Produkt gut dosieren lässt. Sie können auch Dosen oder Shampoo-Flaschen verwenden, aber bei Dosen besteht der Nachteil darin, dass Sie das Produkt mit den Händen entnehmen und so zusätzliche Kontamination in das restliche Produkt einbringen.
Nachfolgend stellen wir die einzelnen Rohstoffe vor, die für die Herstellung des Hopfen-Conditioners verwendet wurden. Sie erfahren auch mehr über ihre möglichen Ersatzstoffe oder Änderungen ihres Anteils, sodass Sie ein Produkt genau nach Maß herstellen können.
Schon aus der Liste der Rohstoffe und ihrem prozentualen Anteil ist klar ersichtlich, dass demineralisiertes Wasser der dominanteste Rohstoff im Produkt ist. Bei der Herstellung wird gerade demineralisiertes oder destilliertes Wasser verwendet, da diese Flüssigkeit von Mineralstoffen befreit ist und diese Stoffe somit weder die Stabilität des Produkts noch die Wirksamkeit der Wirkstoffe beeinträchtigen.Demineralisiertes Wasser ist jedoch nicht der einzige Rohstoff, den Sie verwenden können. Ihnen steht eine breite Palette von Hydrolaten bzw. Blütenwässern zur Verfügung, die ebenfalls durch Destillation gewonnen wurden und daher keine Mineralstoffe, sondern flüchtige Stoffe aus den Pflanzen enthalten, aus deren wässrigen Gemischen sie destilliert wurden. Dadurch bringen sie in die Produkte pflegende Substanzen und auch einen natürlichen Duft ein.Versuchen Sie, einen Teil des demineralisierten Wassers oder die gesamte Menge durch Ihr Lieblingshydrolat zu ersetzen oder mehrere Hydrolate zu kombinieren, je nach Ihren Vorlieben.
Der Haupt-Feuchthaltestoff für den Conditioner ist Glycerin. Es handelt sich um einen üblichen Bestandteil vieler kosmetischer Produkte. Glycerin ist eine klare Flüssigkeit mit sirupartiger Konsistenz, die sich gut in Wasser löst und auch das Erhitzen verträgt. Es ist möglich, es aus dem Rezept wegzulassen und durch Wasser zu ersetzen, aber Sie würden damit seine pflegenden und erweichenden Eigenschaften verlieren.
BTMS ist einer der am häufigsten verwendeten Conditioner in der Haarkosmetik. Dieser Stoff wird in Form weißer Pellets oder Flocken von wachsartigem Charakter verkauft und schmilzt beim Erhitzen ähnlich wie klassische Wachse oder pflanzliche Buttern.Neben den pflegenden Eigenschaften hat BTMS eine positive Ladung – es handelt sich um einen kationischen Conditioner und hilft so, die negative Ladung auf dem Haar zu neutralisieren und reduziert dadurch Frizz. Gleichzeitig ist es auch ein Emulgator und Verdickungsmittel und ermöglicht daher die Verbindung von wässrigen und öligen Rohstoffen und ist primär für die resultierende Konsistenz verantwortlich.Durch eine Erhöhung des BTMS-Gehalts im Rezept auf Kosten des Wassers erzielen Sie ein noch dickeres und kompakteres Produkt, während eine Verringerung des BTMS-Gehalts zu einem flüssigeren Produkt führt. Wenn Sie den BTMS-Gehalt zu stark erhöhen, können Sie sogar eine feste Masse erhalten – auch deshalb ist BTMS die Grundlage fester Conditioner.
Als Ersatz für Öle und pflanzliche Buttern in diesem Rezept dient die pflanzliche Vaseline Vegeline. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie bereits pflanzliche Öle und Wachse kombiniert und somit als vollwertiger Ersatz für diese Rohstoffe verwendet werden kann. Darüber hinaus trägt die feste Konsistenz dieser pflanzlichen Vaseline auch zur Gesamtviskosität des Produkts bei, sodass sich jede Änderung im Anteil von Vegeline in einer Veränderung der Konsistenz des Produkts niederschlägt (allerdings in geringerem Maße als bei BTMS).Wenn Sie das Gefühl haben, dass der Hopfen-Conditioner nicht ausreichend nährend ist und Ihr Haar weiterhin trocken ist, erhöhen Sie den Vegeline-Gehalt im Rezept. Wenn Sie hingegen ein weniger fettiges Produkt wünschen, reduzieren Sie den Vegeline-Anteil um ca. 1 %.Vegeline kann selbstverständlich durch pflanzliche Öle und Buttern ersetzt werden, rechnen Sie jedoch erneut mit einer Veränderung der Konsistenz. Diese pflanzliche Vaseline braucht man jedoch nicht zu fürchten, im Gegensatz zu klassischen Vaselinen ist sie rein pflanzlichen Ursprungs und enthält kein Paraffin, keine Mineralöle und keine anderen von Erdöl abgeleiteten Bestandteile.
Unser Haar besteht zu einem großen Teil aus Keratin, deshalb ist es sinnvoll, diesen Stoff gelegentlich in Form von Conditionern oder Haarmasken zuzuführen. Keratin ist eine bräunliche Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch, die den Gesamtdurft des Produkts in der Regel nicht stört, da Keratin in relativ niedrigen Dosierungen verwendet wird. Es handelt sich um einen Stoff mit Proteincharkter, der das Haar stärken und ihm die nötige Pflege liefern kann. Keratin kann aus dem Rezept weggelassen und durch Wasser oder andere Wirkstoffe ersetzt werden, die für Haarprodukte bestimmt sind (überprüfen Sie im Voraus, ob der betreffende Stoff mit den übrigen Rohstoffen kompatibel ist, insbesondere in Bezug auf pH-Wert und Ladung).
Die Extraktion mit CO2 im überkritischen Zustand ist eine neue Methode zur Gewinnung unpolarer Stoffe (insbesondere ölartiger) aus pflanzlichen Materialien. Es handelt sich um eine sehr schonende Methode gegenüber den Wirkstoffen, daher sind diese Extrakte bereits in geringen Mengen sehr wirksam und behalten viele Eigenschaften der ursprünglichen Pflanze.Der Hopfen-CO2-Extrakt ist eine dunkelgrüne dickflüssige Flüssigkeit, die dem Produkt dank ihrer Farbe einen leicht grünen Schimmer verleiht, wodurch keine weiteren Farbstoffe erforderlich sind. Gleichzeitig hat dieser Extrakt einen charakteristischen leicht herb-kräuterigen Duft. Diesen Duft können Sie mit ätherischen Ölen oder Duftölen überdecken, wenn Sie dies wünschen und Ihnen der Hopfenduft nicht zusagt.Der CO2-Extrakt kann aus dem Produkt weggelassen oder durch einen anderen CO2-Extrakt ersetzt werden, aber damit verlieren Sie alle Wirkstoffe, die der Hopfen Ihrem Haar bieten könnte.
Das Konservierungsmittel ist die Grundlage für den Hopfen-Conditioner, da über 80 % seines Gehalts aus Wasser bestehen, wodurch das Produkt von Mikroorganismen wie Bakterien oder Schimmelpilzen befallen werden kann. Dank des Einsatzes eines Konservierungsmittels können Sie Ihr Produkt länger als nur ein paar Tage genießen, wie es bei einem unkonservierten Produkt der Fall wäre.Euxyl PE 9010 ist hervorragend, weil es in einem weiten pH-Bereich aktiv ist und daher auch für Anfänger geeignet ist. Ersetzen können Sie es durch ein anderes breit wirkendes Konservierungsmittel. Beachten Sie jedoch, dass einige Konservierungsmittel nur in einem bestimmten pH-Bereich wirksam sind, beispielsweise wirkt Cosgard am besten unter pH 5,5, sodass es vermutlich notwendig sein wird, den pH-Wert des Endprodukts anzupassen.Da wir bei unserem Produkt den pH-Wert nicht gesenkt haben, können wir Ihnen die Stabilität der Emulsion auch bei einem pH-Wert unter 5,5 nicht garantieren.
Wie bereits erwähnt, können Sie mit hausgemachten Rezepturen experimentieren, um die gewünschten Eigenschaften zu erzielen. Das Endergebnis kann jedoch von vielen Faktoren beeinflusst werden, wie Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Qualität der Rohstoffe oder deren Lagerung. Bevor Sie einen Rohstoff zur Herstellung eines kosmetischen Produkts verwenden, machen Sie sich mit seinen Eigenschaften, der empfohlenen Dosierung, den Lagerbedingungen und dem sicheren Umgang vertraut. Jeder Rohstoff kann bei empfindlichen Personen das Potenzial haben, eine allergische Reaktion auszulösen, deshalb empfehlen wir vor der Verwendung des Produkts zu prüfen, ob Sie nicht gegen einen der Rohstoffe oder das gesamte Produkt allergisch sind, z. B. durch einen Hauttest. Wenn Sie eine sehr empfindliche oder sehr akneanfällige Haut haben oder andere Haut- und Gesundheitsprobleme, empfehlen wir, sich mit einem medizinischen Fachmann zu beraten, bevor Sie ein neues Produkt auf die Haut auftragen, ganz gleich, ob es sich um ein hausgemachtes kosmetisches Produkt, einen reinen Rohstoff oder ein kommerziell erhältliches Produkt handelt.
Die Anleitung zur Herstellung des Hopfen-Haarconditioners wurde für Sie von Ivana Jačalová vorbereitet. Wir danken ihr sehr für die umfangreichen Anleitungen, die sie immer für uns vorbereitet.
Wenn Sie Fragen, Hinweise oder Erfahrungen haben, die anderen bei der Herstellung des Hopfen-Conditioners helfen könnten, schreiben Sie uns unbedingt an marketing@handymade.sk, und wir beantworten sie gerne und ergänzen das Wissen in der Anleitung.
Bleiben Sie kreativ, bis wir uns beim nächsten Artikel oder der nächsten Anleitung wiedersehen.