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Acetyl Hexapeptide-8 ist ein synthetisches Hexapeptid, das mittels Festphasen-Peptidsynthese (SPPS — solid-phase peptide synthesis) hergestellt wird. Diese Tech... ganze Beschreibung
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Acetyl Hexapeptide-8 ist ein synthetisches Hexapeptid, das mittels Festphasen-Peptidsynthese (SPPS — solid-phase peptide synthesis) hergestellt wird. Diese Technologie ermöglicht den präzisen Aufbau der Peptidkette aus einzelnen Aminosäuren auf einem festen Träger und garantiert dadurch eine definierte Sequenz sowie eine hohe Reinheit des Produkts. Nach Abschluss der Synthese erfolgt die N-terminalen Acetylierung, die das Molekül gegenüber enzymatischem Abbau stabilisiert und seine perkutanen Penetration verbessert. Das Peptid ist eine strukturelle Mimik des N-terminalen Abschnitts des Proteins SNAP-25 (synaptosomal-associated protein 25) — eines Schlüsselkofaktors des SNARE-Komplexes, der die Freisetzung von Acetylcholin an der neuromuskulären Synapse steuert. Durch kompetitive Bindung an die SNAP-25-Bindungsstelle begrenzt Acetyl Hexapeptide-8 die Bildung des SNARE-Komplexes, verringert die Intensität muskulärer Mikrokontraktionen und reduziert die Entstehung und Vertiefung dynamischer mimischer Falten. SpecPed® SC-AH8 ist eine vorformulierte wässrige Lösung des Herstellers Spec-Chem Industry Inc. (Nanjing, China) mit zertifizierter Peptidkonzentration von ≥ 0,05 %. Der Träger — eine Kombination aus Caprylyl Glycol und Ethylhexylglycerin — erfüllt zugleich eine konservierende und hydratisierende Funktion, was eine direkte Einbindung in die Rezeptur ohne weitere Behandlung ermöglicht.
Dosierung: 0,5–3 % für die tägliche Anwendung; 3–10 % für Intensivpflege.Phase: wässrig — dispergiert sich homogen in kalter wie auch in warmer Wasserphase.Löslichkeit: in Wasser.pH-Wert der Lösung: 5,0–7,0 (laut CoA). Halte die Formulierung in diesem Bereich, um die optimale Stabilität des Peptids zu gewährleisten.Es wird empfohlen, den Wirkstoff während der Abkühlphase (bei einer Temperatur unter 40 °C) zuzugeben, um die thermische Degradation der Peptidbindung zu minimieren. Kompatibilität:
Ja, es handelt sich um denselben Stoff. Acetyl Hexapeptide-3 ist die ältere INCI-Bezeichnung, die im Jahr 2011 nach einer Revision der INCI-Nomenklatur in Acetyl Hexapeptide-8 aktualisiert wurde. Argireline® ist eine eingetragene Handelsmarke des ursprünglichen Herstellers Lipotec (BASF). SpecPed® SC-AH8 von Spec-Chem Industry Inc. enthält dasselbe aktive Molekül unter der generischen INCI-Bezeichnung.
Ja. Caprylyl Glycol und Ethylhexylglycerin sind im Produkt als Hilfsstoffe des Trägers enthalten (insgesamt 0,5 % im Rohstoff). Bei einer Dosierung von 1–3 % SpecPed SC-AH8 in der Endrezeptur ist ihre resultierende Konzentration zu niedrig, um die Konservierung des Produkts sicherzustellen. Wässrige Kosmetikformulierungen erfordern immer ein eigenes, validiertes Konservierungssystem.
SpecPed® SC-AH8 ist eine vorformulierte Lösung mit zertifizierter Peptidkonzentration ≥ 0,05 %. Die Dosierung bezieht sich auf die gesamte Lösung — sie ermöglicht ein direktes, präzises Abmessen, ohne mit konzentriertem Peptidpulver arbeiten oder eigene Verdünnungen herstellen zu müssen. Der Hersteller garantiert in jeder Charge einen definierten Gehalt an Aktivstoff (CoA: 0,053 % gemessene Charge 26012601).
Die Kombination ist üblich, erfordert jedoch Aufmerksamkeit hinsichtlich des pH-Wertes. Reine Ascorbinsäure (L-AA) senkt den pH-Wert der Rezeptur deutlich (unter 3,5), was außerhalb des empfohlenen Bereichs von SpecPed SC-AH8 (5,0–7,0) liegt und das Peptid destabilisieren kann. Für eine stabile Kombination bevorzuge neutralere Vitamin-C-Derivate — Ascorbyl Glucoside oder Sodium Ascorbyl Phosphate, bei denen der pH-Wert der Formulierung im kompatiblen Bereich bleibt.
Nach der Emulgierung und dem Abkühlen der Emulsion unter 40 °C. Peptidbindungen sind empfindlich gegenüber durch Wärme beschleunigter Hydrolyse, daher ist eine Exposition gegenüber den Emulsionstemperaturen (70–80 °C) unerwünscht. Bei Serumformulierungen ohne Erhitzung (kalte Wasserphase) kann der Wirkstoff direkt zu Beginn zugegeben werden — in diesem Fall stellt die thermische Belastung kein Problem dar.
Die Bedingung 2–8 °C bezieht sich auf die Langzeitlagerung (Monate), um den zertifizierten Peptidgehalt ≥ 0,05 % zu erhalten. Für die übliche Arbeit reicht ein trockener, kühler und vor Licht geschützter Ort aus. Es ist sinnvoll, den angebrochenen Vorrat nach jeder Verwendung in den Kühlschrank zurückzustellen und innerhalb eines angemessenen Zeitraums zu verbrauchen.
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