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AROMASTOFFE

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Aromastoffe — konzentrierte Parfümkompositionen

Aromastoffe sind Duftkomponenten mit hoher Intensität und Temperaturstabilität, konzipiert zum Parfümieren von Kosmetik, Seifen, Buttern und Shampoos sowie von Kerzen und Wachsen. Die Kategorie umfasst derzeit 4 Produkte — Methyl Salicylate in Gebinden zu 10 ml, 100 ml, 500 ml und 1 l.

Einsatz in Kosmetik und in Wachsen

In der Kosmetik zeichnen sich Aromastoffe durch gute Verträglichkeit mit Tensiden wie mit Lipidphasen aus, sodass sie sich für Emulsionen, Balsame, Duschgele und Seifen eignen. Bei Kerzen entscheiden die Temperaturstabilität und der resultierende Hot Throw und Cold Throw — geeignet sind Soja- wie Mischwachse. Kerzen und Diffusoren sind eine nichtkosmetische Anwendung, der Parfümierungsanteil richtet sich dort also nicht nach kosmetischen Grenzwerten, sondern nach dem Test der konkreten Kombination aus Wachs und Docht.

Sensorisches Profil und Flüchtigkeit

Jede Komposition hat ihre eigene flüchtige Struktur — Kopf-, Herz- und Basisnoten —, die den Auftakt und die Haltbarkeit des Dufts im fertigen Produkt bestimmt: Kopfnoten (vor allem frische und zitrische) verfliegen am schnellsten, Basisnoten halten den Duft am längsten. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl deshalb das gewünschte sensorische Profil (frische, blumige, fruchtige, gourmandige, holzige oder orientalische Noten) und die Verträglichkeit mit dem System — der Ölphase, der Basis oder dem Wachs.

Dosierung und regulatorische Grenzwerte

Die Kategorie besteht derzeit aus reinem Methyl Salicylate, das in Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 geregelt ist (Eintrag 324, ergänzt durch die Verordnung (EU) 2022/1531). Auf der Haut gilt ein Höchstwert von 0,06 % in Leave-on- wie in Rinse-off-Produkten, in Parfüms auf Alkoholbasis 0,6 %, in Lippenprodukten 0,03 % und in Augenkosmetik 0,002 %; Produkte mit Methyl Salicylate sind nicht für Kinder unter 6 Jahren bestimmt (ausgenommen Zahnpasten). Den genauen Grenzwert für die jeweilige Produktkategorie prüfen Sie in Anhang III und in der IFRA-Erklärung des Produkts. Methyl Salicylate gehört zugleich zu den Allergenen, die nach der Verordnung (EU) 2023/1545 auf dem Etikett anzugeben sind — in Leave-on-Produkten über 0,001 %, in Rinse-off-Produkten über 0,01 %. Aromastoffe sind ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt — nehmen Sie sie niemals innerlich ein. Wenn Sie fertige Duftkompositionen in einer breiteren Auswahl an Noten suchen, sehen Sie sich die Duftöle an; eine natürliche Alternative sind ätherische Öle und CO₂-Extrakte.

Zu jedem Produkt stehen ein Sicherheitsdatenblatt (SDB/MSDS), ein Analysenzertifikat (COA), eine IFRA-Erklärung und eine Allergenliste zur Verfügung — Unterlagen für eine sichere Formulierung und für die Kennzeichnung der fertigen Produkte. Bei der Dosierung für Ihre konkrete Rezeptur beraten wir Sie unter [email protected].

Häufige Fragen

Wie wähle ich die Dosierung eines Aromastoffs in Kosmetik und Kerzen?

In der Kosmetik richten Sie sich nach Anhang III der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 und nach der IFRA-Erklärung des Produkts: Für Methyl Salicylate gilt auf der Haut max. 0,06 % in Leave-on- wie in Rinse-off-Produkten, in Parfüms auf Alkoholbasis 0,6 % und auf den Lippen 0,03 %. Bei Kerzen und Diffusoren bestimmt der Test von Wachs und Docht den Parfümierungsanteil — kosmetische Grenzwerte gelten dort nicht.

Sind Aromastoffe dasselbe wie Duftöle oder CO₂-Extrakte?

Nein. Aromastoffe sind konzentrierte Parfümkompositionen mit Schwerpunkt auf Intensität und Temperaturstabilität. Duftöle sind fertige Duftmischungen in einer breiten Palette an Noten, und CO₂-Extrakte bilden eine eigene Gruppe pflanzlicher Konzentrate mit anderer Zusammensetzung und anderem Einsatz.

Darf ich Aromastoffe innerlich einnehmen?

Nein. Aromastoffe sind ausschließlich zur äußerlichen Anwendung in Kosmetik und in Produkten für den Raum bestimmt. Halten Sie sich bei der Formulierung an die IFRA-Grenzwerte und an die Allergenliste in der Produktdokumentation.