Natriumlaurylsulfoacetat (SLSA) 25 kg

Natriumlaurylsulfoacetat (SLSA) 25 kg

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Sodium lauryl sulfoacetat (SLSA) ist ein anionisches Tensid in Form eines feinen Pulvers, das häufig in „sulfate-freien“ Formulierungen für einen reichhaltigen ... ganze Beschreibung

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Produktbeschreibung


Sodium lauryl sulfoacetat (SLSA) ist ein anionisches Tensid in Form eines feinen Pulvers, das häufig in „sulfate-freien“ Formulierungen für einen reichhaltigen Schaum und eine gute Reinigungsleistung verwendet wird. Chemisch handelt es sich um einen Sulfoacetatester des Laurylalkohols (C12), der durch Reaktion von Laurylalkohol mit einer Sulfoacetatgruppe und anschließender Neutralisation zum Natriumsalz hergestellt wird.
In der Praxis ist es besonders beliebt in festen Shampoos, schaumbildenden Badeprodukten und pulverförmigen Reinigungsmischungen, da es sich einfach dosieren lässt und auch in Kombination mit milderen Co-Tensiden einen ausgeprägten Schaum bilden kann. Im Vergleich zu Sodium Lauryl Sulfate (SLS) handelt es sich um ein anderes Molekül – SLSA ist nicht „SLS“, auch wenn die Bezeichnungen verwechselt werden können.


Schlüsselvorteile

  • Ausgeprägte Schaumbildung – bildet einen reichhaltigen Schaum, geeignet für feste und pulverförmige Waschprodukte.
  • Sulfate-free – gehört nicht zu den klassischen Sulfaten (SLS/SLES).
  • Gute Reinigungsleistung in Tensidgemischen.
  • Pulverform – einfache Dosierung und Eignung für feste Produkte.
  • Synergie mit milderen Tensiden – hilft, den Schaum in Kombination mit Glucosiden und amphoteren Tensiden zu verbessern.

Geeignet für Produkte wie

  • Feste Shampoos und feste Waschstücke für den Körper.
  • Schaumbäder in fester Form (Bubble Bars).
  • Sprudelnde Badebomben – für einen schäumenden Effekt (je nach Formulierung).
  • Pulverförmige Reinigungsmischungen und „foaming“ Pulver für Hände/Körper.
  • Peeling-Sticks und feste Produkte, bei denen Sie mehr Schaum wünschen.

Verwendung in der Formulierung

  • Löslich in: Wasser (dispergiert sich und löst sich in der Tensid-/Wasserphase); in Ölen nicht löslich.
  • Mischbar mit: pulverförmigen und flüssigen Tensiden; geeignet in Kombination mit Lauryl Glucoside, Coco-Betaine/Cocamidopropyl Betaine oder Sarkosinaten, um Milde und Schaum auszugleichen.
  • Kompatibel mit: üblichen Hilfsstoffen in festen Produkten (Stärken, Tone, Buttern, Wachsen) – die endgültige Härte und Schaumbildung stellen Sie über das Verhältnis von Tensiden und Füllstoffen ein.
  • Dosierung (orientierend): in festen Shampoos und Waschstücken wird es typischerweise als eine der Hauptschäumkomponenten verwendet; die Prozente werden je nach gewünschter Härte, Schaumbildung und Milde abgestimmt.
  • Technologischer Tipp: Minimieren Sie beim Umgang mit dem trockenen Pulver die Staubbildung (Atemschutzmaske, langsames Mischen); in festen Produkten hilft es, SLSA zunächst mit anderen Pulvern zu vermischen und erst danach flüssige Bestandteile zuzugeben.

Sicherheit und Lagerung

  • Einatmen von Staub vermeiden; bei der Handhabung Atemschutz verwenden und in einem gut belüfteten Bereich arbeiten.
  • Kontakt mit den Augen vermeiden; bei Augenkontakt mit Wasser spülen.
  • In einem fest verschlossenen Behälter, trocken, fern von Feuchtigkeits- und Wärmequellen lagern.
  • Bei empfindlicher Haut sowie bei Produkten für Gesicht/intime Hygiene wird empfohlen, ein milderes Tensidsystem zu wählen und die finale Formulierung zu testen.

FAQ

Ist SLSA dasselbe wie SLS (Sodium Lauryl Sulfate)?

Nein. SLSA und SLS sind unterschiedliche Moleküle. Die Bezeichnungen sind ähnlich, aber SLSA ist ein sulfoacetatbasiertes Tensid und wird häufig als „sulfate-free“-Alternative verwendet.


Warum wird bei SLSA Atemschutz empfohlen?

SLSA ist ein sehr feines Pulver und kann beim Umfüllen Staub bilden. Das Einatmen des Staubs kann die Atemwege reizen, deshalb hilft es, langsam, ohne Zugluft und mit Maske/Atemschutz zu arbeiten.


Kann SLSA auch in einem flüssigen Duschgel verwendet werden?

Technisch ja, aber es wird häufiger in festen und pulverförmigen Produkten verwendet. In flüssigen Produkten kann es einfacher sein, mit flüssigen Tensiden (Betainen, Glucosiden, Sarkosinaten) zu arbeiten und SLSA als schäumenden „Boost“ für spezifische Formulierungen zu belassen.


Wie lässt sich das „rauere“ Gefühl bei festen Produkten mit SLSA reduzieren?

Es hilft, SLSA mit milderen Co-Tensiden (Betainen, Glucosiden) zu kombinieren, konditionierende Bestandteile hinzuzufügen und das Verhältnis von Buttern/Ölen so anzupassen, dass das Ergebnis nicht zu stark entfettend ist.


Warum kann ein festes Stück mit SLSA reißen oder bröckeln?

Am häufigsten liegt es am Verhältnis von pulverförmigen Bestandteilen zu Bindemittel (Buttern, Wachsen, flüssigen Tensiden) oder an einer zu niedrigen Feuchtigkeit/falschen Pressung. Es hilft, mehr „Binder“-Bestandteile zuzugeben, die Pressung anzupassen oder das Verhältnis von Stärken/Tonen zu verändern.


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Parameter

INCI
Sodium Lauryl Sulfoacetate
CAS n°
1847-58-1
EG-Nummer
939-512-2
ASM
67 - 70%
Ursprungsland
USA

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