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KRÄUTERMAZERATE UND EXTRAKTE

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Mazerate und Extrakte: pflanzliche Wirkstoffe für die Rezeptur

Ein Ölmazerat entsteht, indem Kräuter in einem Pflanzenöl ausgezogen werden – das Öl nimmt dabei ihre fettlöslichen Wirkstoffe, Farbstoffe und das Aroma auf. So erhalten Sie einen Rohstoff zwei in einem: Fettphase und Kräuterwirkung in einem einzigen Schritt, ohne getrocknete Pflanzen selbst ausziehen zu müssen. Unsere Mazerate verwenden Sonnenblumenöl als Träger und werden üblicherweise mit 1 – 10 % der Rezeptur dosiert, in Salbengrundlagen auch höher.

Welches Kraut wofür

Das Ringelblumenmazerat ist am vielseitigsten – es macht die Haut geschmeidig und unterstützt den schützenden Hautfilm, passt also in Cremes, Lotionen und Balsame für trockene oder empfindliche Haut. Kamille beruhigt und gehört in die Babypflege, Beinwell ist ein Klassiker für Salben- und Balsamgrundlagen, Arnika in BIO-Qualität begleitet die punktuelle Massage beanspruchter Partien. Karotin gibt der Emulsion einen antioxidativen Schutz und einen zarten warmen Unterton; eine Besonderheit des Sortiments ist der aktive Lipoextrakt aus Schöllkraut, erhältlich von 50 ml bis zum 10-Kilo-Gebinde.

Fermentierte und wässrige Extrakte

Neben den Ölmazeraten finden Sie hier auch Auszüge für den wässrigen Teil der Rezeptur: BIO fermentiertes Reiswasser für Haut und Haar, fermentierten Centella-asiatica-Extrakt, aktive wässrige Extrakte aus roten Weintrauben, Rosskastanie und Malve in BIO-Qualität, einen Ringelblumenextrakt auf Propylenglykolbasis sowie Multi-feel, einen Komplex aus sieben Pflanzenextrakten, in Gebinden schon ab 10 ml. Wässrige Rohstoffe gehören in die Wasserphase, und ein fertiges Produkt mit ihnen braucht immer eine Konservierung – Konservierungsmittel und weitere Wirkstoffe finden Sie unter den Zusatzstoffen für Kosmetik.

Gebinde und Dokumentation

Die meisten Positionen bekommen Sie ab 50 oder 100 ml zum Ausprobieren bis hin zu 1- und 5-Liter-Volumen für Manufakturen, die wässrigen Extrakte aus Weintraube und Malve auch in 10 l. Zu jeder Charge stellen wir ein SDB und ein Analysenzertifikat bereit. Und wenn Sie die Fettphase von Grund auf aus einem reinen Rohstoff aufbauen möchten, greifen Sie zu den Trägerölen.

Häufige Fragen

Was ist ein Ölmazerat und wie entsteht es?

Ein Mazerat ist ein Pflanzenauszug in Öl: Die Kräuter ziehen längere Zeit in einem Pflanzenöl aus, das nach und nach ihre fettlöslichen Wirkstoffe, Farbstoffe und das Aroma aufnimmt. Unsere Mazerate – Ringelblume, Kamille, Beinwell, Arnika und Karotin – haben Sonnenblumenöl als Träger und werden genauso verarbeitet wie ein gewöhnliches Kosmetiköl.

Wofür wird das Ringelblumenmazerat verwendet?

Es ist das beliebteste Kräutermazerat für Cremes, Körperlotionen und Balsame für trockene und empfindliche Haut – es macht die Haut geschmeidig, glättet sie und unterstützt den schützenden Hautfilm. Erhältlich ist es ab 100 ml für 4,19 € bis zum 5-Liter-Kanister; für wässrige Rezepturen führen wir zudem einen Ringelblumenextrakt auf Propylenglykolbasis für die Wasserphase.

Wie viel Mazerat gebe ich in eine Creme oder einen Balsam?

Die übliche Dosierung von Ölmazeraten liegt bei 1 – 10 % der Rezeptur, je nach Produkttyp und Ziel der Formulierung, in Salbengrundlagen ruhig auch mehr. Bei Kosmetik für empfindliche Haut beginnen Sie am unteren Ende der Spanne. Das Mazerat gehört in die Fettphase – geben Sie es zusammen mit Ölen und Buttern zu, nicht in den wässrigen Teil der Rezeptur.

Was ist der Unterschied zwischen einem Mazerat und einem Extrakt?

Ein Mazerat ist ein Kräuterauszug in Öl und gehört in die Fettphase der Rezeptur. Ein Extrakt hat meist einen wässrigen, Glycerin- oder Propylenglykol-Träger und wird in die Wasserphase gegeben – etwa fermentiertes Reiswasser, Centella-asiatica-Extrakt oder wässrige Extrakte aus Weintraube, Rosskastanie und Malve. Wässrige Rohstoffe im fertigen Produkt immer mit einem Konservierungsmittel absichern.