HYDROXID
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Natriumhydroxid, Mikroperlen, 25 kg
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VorbestellungKaliumhydroxid, technisch, rein, 25 kg
VorbestellungKaliumhydroxid, technisch, rein, 750 g
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Hydroxid für die Seifenherstellung: NaOH und KOH
Hydroxid ist der Rohstoff, der aus Fetten Seife macht. Bei der Verseifung reagiert es mit Ölen und Buttern und wandelt sie in Seifenmasse und Glycerin um – in der fertigen, richtig berechneten Seife bleibt deshalb kein freies Hydroxid zurück. Im Angebot haben wir beide Formen: Natriumhydroxid in Mikroperlen (1 kg, 5 kg und 25 kg) und reines Kaliumhydroxid (750 g und 25 kg).
Natrium für feste, Kalium für flüssige Seifen
Natriumhydroxid (NaOH) ergibt feste Natronseifen – es ist die Grundlage des klassischen Kalt- wie Heißverfahrens. Mikroperlen lassen sich genauer abwiegen als Flocken, stauben weniger und lösen sich in der Lauge schnell auf. Kaliumhydroxid (KOH) bildet weiche Kaliseifen, die zu Flüssigseifen, Shampoos oder einer Rasierbasis verdünnt werden. Berechnen Sie die Menge immer mit einem Seifenrechner anhand der Verseifungszahlen der konkreten Fette – als Anhaltspunkt 120 – 145 g NaOH pro Kilogramm Öl – und rechnen Sie mit einer Überfettung von 5 – 8 %. Passende Fette finden Sie in den Kategorien Trägeröle und Butter.
Sicheres Arbeiten mit Hydroxid
Hydroxid ist ein starkes Ätzmittel, mit dem man mit Respekt arbeitet, nicht mit Angst. Streuen Sie das Hydroxid immer in kaltes Wasser, niemals umgekehrt – die Lösung erhitzt sich bis nahe an den Siedepunkt. Tragen Sie eine Schutzbrille, Handschuhe und lange Ärmel und rühren Sie in einem gut belüfteten Raum in einem Gefäß aus PP-Kunststoff, Edelstahl oder Glas, niemals aus Aluminium. Lagern Sie es in der dicht verschlossenen Originalverpackung außerhalb der Reichweite von Kindern; die Mikroperlen sind hygroskopisch und ziehen an der Luft Feuchtigkeit. Das Sicherheitsdatenblatt (SDB) steht bei jedem Gebinde zum Download bereit.
Häufige Fragen
Wie viel Natriumhydroxid brauche ich für 1 kg Öl?
Eine einzige Zahl gibt es nicht – jedes Fett hat seine eigene Verseifungszahl. In der Praxis bewegen Sie sich um 120 – 145 g NaOH pro Kilogramm Fett, die genaue Menge berechnen Sie aber immer mit einem Seifenrechner für die konkrete Rezeptur und ziehen 5 – 8 % Überfettung ab. Zu viel Hydroxid bedeutet eine reizende Seife; schätzen Sie die Grammzahl deshalb nie und übernehmen Sie sie nicht aus einem Rezept mit anderen Ölen.
Was ist der Unterschied zwischen Natrium- und Kaliumhydroxid?
Natriumhydroxid (NaOH) ergibt feste Seifen – Stücke aus dem Kalt- oder Heißverfahren. Kaliumhydroxid (KOH) ergibt weiche, gut lösliche Seifen, aus denen durch Verdünnen Flüssigseifen und Shampoos entstehen. In gleicher Grammzahl sind sie nicht austauschbar: KOH hat eine andere Molekülmasse, deshalb rechnen die Seifenrechner für jedes Hydroxid getrennt.
Wie arbeite ich zu Hause sicher mit Hydroxid?
Schutzbrille, Handschuhe, lange Ärmel und ein belüfteter Raum sind das Minimum. Streuen Sie das Hydroxid portionsweise in kaltes Wasser (niemals Wasser in das Hydroxid), rühren Sie in einem Gefäß aus PP-Kunststoff, Edelstahl oder Glas und lassen Sie die Lauge außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren abkühlen. Bei Hautkontakt mit fließendem Wasser spülen und nach dem Sicherheitsdatenblatt vorgehen, das bei jedem Gebinde liegt.
Lässt sich Seife auch ohne Hydroxid herstellen?
Ganz ohne Hydroxid entsteht keine Seife – Sie müssen aber nicht selbst damit arbeiten. Seifenrohmassen (Melt & Pour) sind bereits verseift: Sie schmelzen sie nur, färben und beduften sie und gießen sie in die Form. Für Einsteiger und für das Werkeln mit Kindern sind sie der sicherste Weg zur eigenen Seife; das Hydroxid heben Sie sich für später auf, wenn Sie eine eigene Rezeptur von Grund auf entwickeln möchten.




