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BADESCHÄUME

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Sprudelnde Badekugeln: Rohstoffe und Verhältnisse

Eine Badekugel ist im Kern einfache Chemie: Natron und Zitronensäure halten es im Trockenen problemlos nebeneinander aus, doch sobald sie das Badewasser zusammenbringt, setzt die Reaktion Kohlendioxid frei – und die Kugel zischt und sprudelt. In dieser Kategorie finden Sie beide Reaktionskomponenten in Gebinden von 1 kg bis zum 25-Kilo-Sack.

Das Grundverhältnis und was dazugehört

Bewährt hat sich ein Verhältnis von etwa 2 : 1 – zwei Teile Natron auf einen Teil Zitronensäure. Die dritte Komponente, Maisstärke aus dem Bereich Zucker und Stärken, geben Sie für mehr Festigkeit und eine feinere Textur dazu; sie bindet auch die Öle, mit denen Sie die Mischung anreichern. Den Duft liefern ätherische Öle, die Farbe Mica-Pulver und Mineralien fein gemahlenes Salz – grobkörniges streuen Sie als Oberflächendekor auf den Formboden. Zitronensäure führen wir wasserfrei und als Monohydrat: Das Monohydrat löst sich schneller, die Kugel zerfällt also flotter, die wasserfreie Form ist weniger hygroskopisch; in der Rezeptur sind beide gegeneinander austauschbar.

Der Ablauf in Kürze

Wiegen Sie die Rohstoffe genau ab, mischen Sie sie gründlich, pressen Sie sie fest in die Form und lassen Sie sie aushärten. Arbeiten Sie mit Handschuhen und in einem belüfteten Raum – pulverförmige Rohstoffe stauben, bei größeren Chargen greifen Sie zur Atemschutzmaske. Fertige Badekugeln lagern Sie trocken, damit Feuchtigkeit die Reaktion nicht vorzeitig auslöst. Danach genügt es, die Kugel in die Wanne zu werfen und sie arbeiten zu lassen.

Häufige Fragen

Warum zischt eine Badekugel im Wasser?

Verantwortlich ist die Reaktion von Säure und Base: Zitronensäure reagiert mit Natron und setzt Kohlendioxid frei, das die Blasen bildet. In der trockenen Mischung passiert nichts – die Reaktion startet erst das Badewasser. Genau deshalb lautet die wichtigste Regel, Badekugeln und Rohstoffe konsequent trocken zu lagern.

Wie ist das Verhältnis von Natron und Zitronensäure in Badekugeln?

Bewährt hat sich etwa 2 : 1, also zwei Teile Natron auf einen Teil Zitronensäure, ergänzt durch Stärke für mehr Festigkeit und eine feinere Textur. Wiegen Sie die Rohstoffe immer genau ab – vom Verhältnis hängt ab, wie bereitwillig die Kugel sprudelt und wie gut sie zusammenhält.

Wasserfreie Zitronensäure oder Monohydrat?

Beide Formen sind für Badekugeln unbedenklich und gegeneinander austauschbar, sie unterscheiden sich im Wassergehalt. Das Monohydrat löst sich in Wasser schneller, die Kugel zerfällt also flotter. Die wasserfreie Form ist weniger hygroskopisch und eignet sich, wenn Sie den Wassergehalt in der Rezeptur möglichst gering halten wollen. Probieren Sie beide aus und schauen Sie, welche Ihnen besser liegt.

Warum werden Badekugeln schon bei der Lagerung feucht oder sprudeln?

Sie sind an Feuchtigkeit gekommen – Natron und Zitronensäure reagieren mit jedem Tropfen Wasser, auch mit Luftfeuchtigkeit. Lagern Sie fertige Kugeln und angebrochene Rohstoffe deshalb trocken in dicht verschlossenen Behältern und greifen Sie nicht mit nassen Händen in die Pulver. Eine vorzeitig aktivierte Kugel zischt im Bad nicht mehr richtig.