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Wenn Sie bereits nach auf dem Markt erhältlichem Palmöl aus nachhaltigen Quellen gesucht haben, sind Sie wahrscheinlich schon auf diese Abkürzung oder Organisation gestoßen. RSPO oder Roundtable on sustainable palm oil stellt den globalen Standard für nachhaltiges Palmöl sicher. Wenn Sie jedoch zum ersten Mal von dieser Zertifizierung hören, verzweifeln Sie nicht, alles Notwendige erfahren Sie in diesem Artikel.
Hersteller und Verbraucher nehmen zunehmend Rücksicht auf die Umweltauswirkungen und die Spuren der Ölproduktion. In diesem Bereich rückt vor allem Palmöl in den Vordergrund, das manchmal mit nicht ökologischen und wenig schonenden Praktiken gegenüber der Umwelt in Verbindung gebracht wird. Aufgrund der wachsenden Anforderungen an die nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen und der globalen Bedenken hinsichtlich einer wenig schonenden Produktion von Palmöl wurde die RSPO-Zertifizierung geschaffen. Dieses Zertifikat dient den Kunden als Garantie dafür, dass die Produktion von Palmöl auf eine nachhaltige Weise gegenüber der Umwelt stattgefunden hat. Produzenten von Palmöl werden nach Absolvierung einer strengen Kontrolle der Herstellungs- und Anbaumethoden zertifiziert. Erst nach Erfüllung aller Anforderungen, die sich aus den RSPO-Prinzipien und -Kriterien ergeben, wird das Zertifikat erteilt. Gleichzeitig kann dieses Zertifikat im Falle einer negativen Veränderung im Herstellungs- und Produktionsprozess entzogen werden. Weiterhin kommt es zu einer Kontrolle der gesamten Verarbeitungskette, um auch eine Vermischung von zertifizierten Ölen mit nicht zertifizierten oder mit Ölen, die mit nicht ökologischen Praktiken ohne korrekte Kennzeichnung des entstandenen Produkts gewonnen wurden, zu verhindern.
Es gibt mehrere Zertifikate, die Hersteller erhalten können. Im Falle von reinem nachhaltigem Palmöl gibt es zwei Kategorien.• IP (identity preserved) – in diesem Fall kann das Palmöl bis zu seiner einzigen Quelle zurückverfolgt werden.• Segregiertes Öl – in diesem Fall wird zertifiziert nachhaltig gewonnenes Palmöl getrennt von nicht zertifiziertem gehalten, es wird jedoch durch Vermischung mehrerer zertifizierter Palmöle von verschiedenen Lieferanten gewonnen, d. h. es stammt aus verschiedenen zertifizierten Quellen. Auch hier kann das Öl bis zu seinen ursprünglichen Herstellern zurückverfolgt werden. Es gibt auch die Bezeichnung Mixed – gemischt, wenn Palmöl nicht zu 100 % aus nachhaltigen Quellen gewonnen wird, sondern im Gegenteil durch das Mischen von nachhaltig und konventionell gewonnenem Palmöl entsteht. Das Bemühen, diese Bezeichnung zu erhalten, ist unter Produzenten ebenfalls häufig, da es sich um einen günstigeren und schnelleren Prozess handelt als im Falle der Produktion von Palmöl aus 100 % nachhaltigen Quellen.
Vielleicht fragen auch Sie sich, was sich alles hinter der Bezeichnung nachhaltiges Palmöl verbirgt. Nach den RSPO-Richtlinien handelt es sich um Palmöl, das unter der Bedingung gewonnen wurde, dass die Produzenten die lokale Bevölkerung respektiert und berücksichtigt haben, dass es nicht zu einer Abholzung von Schutzgebieten gekommen ist und dass die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt minimiert wurden. Mitglied der RSPO zu sein bedeutet für den Hersteller nicht, dass er automatisch nur zertifiziertes Palmöl produziert. Die Mitgliedschaft in der RSPO bedeutet jedoch eine zeitlich begrenzte Verpflichtung zu einer nachhaltigeren Produktion und die Mitglieder müssen ebenfalls die Erfüllung von Aufgaben nachweisen, um dieses Ziel zu erreichen. Die eigentliche Ölproduktion muss eine Genehmigung durchlaufen, und erst dann erhält das RSPO-Mitglied ein Zertifikat für das produzierte Palmöl.
Über die ökologische Nichtnachhaltigkeit der Palmölproduktion wurde viel geschrieben. Trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass dieses Öl eine universelle Verwendung von der Lebensmittelindustrie bis zur Kosmetik hat und es in einigen Erzeugnissen schwierig wäre, es zu ersetzen, beziehungsweise würde sich der Produktpreis um ein Mehrfaches erhöhen.Auch deshalb entstehen Organisationen wie die RSPO, die versuchen, Ölproduzenten zu nachhaltigeren Praktiken zu führen und gleichzeitig Transparenz in die gesamte Produktionskette zu bringen. Dank der Jahresberichte der RSPO-Mitglieder ist es möglich nachzuvollziehen, wie viel Palmöl die einzelnen Produzenten verwenden und herstellen und welche Form der Zertifizierung sie verwenden. Dadurch haben die Konsumenten letztendlich vor dem Kauf des jeweiligen Produkts mehr Informationen und können sich für ein Erzeugnis aus Rohstoffen entscheiden, die auf nachhaltigere Weise gewonnen wurden.
Haben Sie schon von der RSPO oder von der Zertifizierung von Palmöl gehört? Verwenden Sie Palmöl in Ihren Erzeugnissen?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Beobachtungen und lassen Sie uns das Gespräch über Zertifizierung und Qualität der Rohstoffe auf marketing@handymade.sk anregen.Für den hilfreichen Artikel danken wir Ivana Jačalová.