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Sie werden von der Herstellung von handgemachter Kosmetik, insbesondere Seife, angezogen und wissen nicht, wie Sie anfangen sollen? Ich bin eine kreative Seele, die gerne verschiedene Techniken ausprobiert. Mit der Seifenherstellung bin ich schon vor längerer Zeit in Berührung gekommen. Damals habe ich mir eine Seifenbasis, ein Farbmittel und eine Essenz gekauft, alles zusammengemischt und fertig war es.
Als ich nach Jahren zu dem Gedanken zurückkehrte, meine eigene Seife herzustellen, begann ich im Internet verschiedene Möglichkeiten zu studieren. Die Seifenherstellung hat mich verzaubert, ich wollte wirklich alles ausprobieren. Die Seifenherstellung erinnerte mich an das Backen eines Kuchens, mit dem Unterschied, dass man von Seife nicht zunimmt :)
Seife kann auf drei Arten hergestellt werden, diese möchte ich Ihnen kurz näherbringen.
Im Grunde geht es um das Schmelzen einer vorgefertigten Seifenbasis. Seifenbasen sind in verschiedenen Zusammensetzungen erhältlich, transparent, mit Ziegenmilch, Glycerin,... In die geschmolzene Basis können Sie nach Wunsch Essenzöle, Farbstoffe, Kräuter geben. Die so vorbereitete Masse gießen Sie in eine Form und lassen sie aushärten. Die Seife ist sofort gebrauchsfertig.
Dieser Prozess ist bereits relativ anspruchsvoller. Es handelt sich um eine Reaktion zwischen Fettsäuren (Ölen) und einer Lauge (Natronlauge-Lösung). Der Vorteil einer solchen Herstellung ist auf jeden Fall die Möglichkeit der Auswahl der Öle, also die Möglichkeit, die endgültigen Eigenschaften der Seife zu beeinflussen. Die Mischung lässt sich leicht einfärben, deshalb wird diese Herstellungsweise bei der Herstellung von Seifen mit verschiedenen Mustern bevorzugt. Öle und Natronlauge-Lösung reagieren bei Raumtemperatur miteinander, der Prozess verläuft langsamer. Die Seife muss mehrere Wochen reifen, damit sie den gewünschten pH-Wert und die gewünschte Härte erreicht.
Das Heißverfahren ist dem Kaltverfahren sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass es bei erhöhter Temperatur abläuft. Die Seife hat nach dem Verseifungsprozess sofort den gewünschten pH-Wert. Vor ihrer Verwendung genügt also eine kürzere Reifezeit. Ein kleiner Nachteil ist das Färben, da die entstehende Masse relativ dickflüssig ist und schnell aushärtet, können wir nicht so schöne Muster erzeugen wie beim Kaltverfahren.
In den nächsten Tagen werden wir Ihnen alle Herstellungsverfahren vorstellen.
Ihre Lucia.