Isopropylmyristat, IPM 98 %, 500 ml

Isopropylmyristat, IPM 98 %, 500 ml

Isopropylmyristat, IPM 98 % ist ein leichter Ester – er entsteht durch Esterifizierung von Isopropylalkohol und Myristinsäure (eine Fettsäure, die aus pflanzlic... ganze Beschreibung

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Produktbeschreibung


Isopropylmyristat, IPM 98 % ist ein leichter Ester – er entsteht durch Esterifizierung von Isopropylalkohol und Myristinsäure (eine Fettsäure, die aus pflanzlichen Ölen stammen kann).
In der Kosmetik wird es als Emolliens und zugleich als lipophiles Lösungsmittel/Träger verwendet: Es reduziert das „schwere“ fettige Gefühl der Ölphase, verbessert das Gleitverhalten und die Verteilbarkeit und hilft, ausgewählte lipophile Bestandteile (z. B. Parfümierung oder ölbasierte Wirkstoffe) in der Ölphase zu lösen.
Eine typische Eigenschaft von IPM ist ein trockeneres Hautgefühl und ein schnelleres Einziehen im Vergleich zu schwereren Pflanzenölen, deshalb wird es häufig auch als „auflockernde“ Komponente in reichhaltigeren Emulsionen und Ölmischungen eingesetzt.


Schlüsselvorteile

  • Leichtes Emolliens – verbessert das Gleitverhalten, die Verteilbarkeit und macht die Haut weich, ohne einen schweren Film zu hinterlassen.
  • Reduziert das fettige Gefühl bei Produkten mit einem höheren Anteil an Ölphase („Dry-Touch“-Effekt). 
  • Lipophiles Lösungsmittel/Träger – geeignet zum Lösen von öligen Wirkstoffen und Parfümierungen in der Ölphase.
  • Verbessert die Sensorik von Cremes, Körperölen und „Trockenen Ölen“ – lässt sich schneller verteilen und wirkt leichter.

Geeignet für Produkte wie

  • Körperöle, Trockene Öle, Massage-Mischungen (Auflockerung des Hautgefühls und besseres Gleitverhalten).
  • Cremes und Körperlotionen mit einer reichhaltigeren Ölphase (Reduzierung der „Fettigkeit“).
  • Aftershaves, Produkte nach der Rasur (leichter emollienter Film).
  • Deodorants/Antitranspirantien und ausgewählte Körperprodukte (verbesserte Verteilbarkeit).
  • Parfumöle und ölbasierte Parfümierungen (als lipophiler Träger/Lösungsmittel).

Anwendung in der Formulierung

  • Löslich in: Ölen, Ester-Emollientien und lipophilen Komponenten; unlöslich in Wasser.
  • Mischbar mit: dem Großteil der Ölphase (pflanzliche Öle, Ester, lipophile Wirkstoffe); geeignet für wasserfreie Mischungen sowie Emulsionen (als Bestandteil der Ölphase).
  • Kompatibel mit: O/W- und W/O-Emulsionen (abhängig vom gewählten Emulgator und dem Gesamtanteil der Ölphase); in der Praxis wird es vor allem zur „Auflockerung“ der Sensorik verwendet.
  • Dosierung (orientierend): 1–5 % für eine leichte Auflockerung der Emulsion; 5–20 % in Ölmischungen/Trockenen Ölen je nach gewünschtem „Dry-Touch“-Effekt und Stabilität der Parfümierung.
  • Technologischer Tipp: Lösen Sie bei der Parfümierung zunächst das Parfum/ätherische Öl in IPM (Ölphase) und arbeiten Sie es erst dann in die gesamte Ölmischung oder Emulsion ein – dadurch wird das Risiko von Trübungen verringert und die Homogenität verbessert.

Sicherheit und Lagerung

  • Zur kosmetischen Verwendung bestimmt; Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden.
  • Bei empfindlicher oder akneanfälliger Haut eine konservative Dosierung wählen und die Verträglichkeit im Endprodukt testen.
  • In dicht verschlossenen dunklen Behältern, an einem trockenen und belüfteten Ort lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen; Lagerung bei Temperaturen unter 20 °C wird empfohlen.
  • Beachten Sie die üblichen Hygieneregeln beim Umgang mit Rohstoffen und verwenden Sie sauberes Werkzeug, um Kontaminationen zu vermeiden.

FAQ

Kann IPM die Stabilität der Emulsion beeinflussen?

Ja. Als leichter Ester verändert es den Charakter der Ölphase (Polarität, Viskosität), deshalb kann bei höheren Einsatzkonzentrationen eine Anpassung des Emulgators, Koemulgators oder des Öl/Wasser-Verhältnisses nötig sein.


Ist IPM für „Trockene Öle“ mit Parfümierung geeignet?

Ja, es wird häufig genau zur Reduzierung des fettigen Gefühls und als lipophiler Träger für Düfte eingesetzt. In der Praxis bewährt es sich insbesondere in Kombination mit weiteren leichten Estern oder trockenen Emollientien.


Warum wird IPM manchmal für akneanfällige Haut nicht empfohlen?

Manche Menschen können auf bestimmte Emollientien mit einer Verschlechterung der Porenverstopfung reagieren. Wenn Sie Produkte für problematische Haut entwickeln, halten Sie sich an niedrigere Einsatzkonzentrationen, wählen Sie leichte, nicht komedogene Alternativen und testen Sie auf einer kleinen Fläche.


Kann IPM als Lösungsmittel für ölbasierte Wirkstoffe verwendet werden?

Ja, es ist ein lipophiles Lösungsmittel/Träger. Überprüfen Sie jedoch immer die Löslichkeit der konkreten Substanz durch einen Test in einer kleinen Menge und beobachten Sie Klarheit, Phasentrennung und Stabilität nach dem Abkühlen.


Wie beeinflusst IPM das Auftragsgefühl im Vergleich zu einem pflanzlichen Öl?

IPM weist typischerweise ein schnelleres Verteilverhalten und ein „trockeneres“ Nachgefühl auf. In Mischungen kann es schwerere Öle auflockern und das Fettigkeitsgefühl reduzieren, ohne dass die Emollienz verloren geht.


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Parameter

INCI
Isopropyl Myristate
CAS n°
110-27-0
EG-Nummer
203-751-4
Ursprungsland
Malaysia

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